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Verwaltungsgemeinschaft Zellingen


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Geschichte


Das uralte Siedlungsgebiet des Maintals war, wie durch Funde bewiesen werden konnte, bereits in der Jungsteinzeit bewohnt. Bandkeramische Zeugnisse, des ersten nachweisbaren Kulturkreises, sind auch in Himmelstadt belegt. Aus der Bronzezeit wurden aus Hügelgräbern Skelette, Urnenreste, Pfeilspitzen und Bronzenadeln geborgen und damit der Übergang von der erdbestattenden Bronzezeit zur leichenverbrennenden Urnenfelderzeit dokumentiert.

Im Zuge der fränkischen Landnahme entstand zu Füßen der Burg Imminas, in der Nähe des derzeitigen Friedhofes, der Ort "Immestat", mit der Burg gleichen Namens, nach der Tochter des Frankenherzogs Hetan, Immina, benannt. Sie war eine Enkelin von Gosbert und Gailana und führte, in Gemeinschaft mit gleich gesinnten Frauen, ein fast klösterliches Leben, bis sie die Burg Immestat an Bischof Burkard von Würzburg gegen das inzwischen errichtete kleine Kloster Karleburg vertauschte, wo sie auch 741 verstarb; die letzte aus Radulfs Geschlecht (Radulf war Sohn des Chamar aus Burgund, ein fränkischer Edler, der 632 Herzog von Thüringen war).

Der Flurname "Burkardstuhl" deutet auf die Lage der ehemaligen Burg des Würzburger Bischofs hin. Zum ersten Mal wird Immestat in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Sie trägt Signum und Siegel Kaisers Ludwig des Frommen (am 20. Juli 840 verstorben) und wurde am 08. Juni 840 abgefasst.



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